Hong Kong – Part 3

20 04 2010

Nach unserem Ausflug nach Portugal am Samstag, waren wir Sonntag in Schweden!!!

Wir sind in die New Territories gefahren, nach Sha Tin, um uns dort einen Tempel anzugucken – den Tempel of 10.000 Buddhas. In Wahrheit stehen dort aber mehr als 12.000 Buddhas. Man denkt, dass die New Territories etwas ländlicher sind, aber das ist weit gefehlt. Es gibt zwar deutlich mehr grün und Berge, aber auch die üblichen Hochhäuser. Und natürlich waren wir auch dort nicht allein! Massen stürmten den Tempel. Es stellte sich auch schnell heraus, dass wir erst einmal den falschen Temepl hinauf geklettert sind – denn dieser war eher eine Grabstätte und reich besucht von Einheimischen, die dort den Toten gedenkten, in dem sie, wie bereits einmal erzählt, große Säcke mit Geschenken verbrannten sowie Geld und ein großes Picknick veranstalteten. Die Luft war voll mit Asche und Qualm. Natürlich führte hier eine Rolltreppe hoch, das machte uns schon stutzig, denn ich hatte zuvor gelesen, dass über 400 Treppen zu dem anderen Tempel führten – dann sahen wir auch den richtigen Tempel gleich nebenan – nur leider kamen wir von dort oben nicht rüber und mussten wieder ganz herabsteigen und von vorne beginnen.

Der Tempel ist wirklich beeindruckend. Es geht den Berg hoch und der Weg ist gesäumt von Buddhas. Oben auf dem Berg angekommen steht der Tempel, der ebenfalls mit zig kleinen Buddhas bestückt ist. Dort oben wurden wir dann gleich mal wieder gefragt, ob man ein Foto mit uns machen dürfte. Wir waren also mindestens genauso interessant wie die ganzen Buddhas. Schon sehr komisch. Ich würde in Deutschland niemals auf die Idee kommen, einen Asiaten zu fragen, ob ich ihn fotografieren dürfte. Naja, wir sind eben was ganz besonderes. Nach der Fotosession ging es noch ein Stück weiter den Berg hoch und wir wurden für die Anstrengung belohnt – die Aussicht war atemberabend. inter den Hochhäusern türmten sich die Berge im Nebel.

Wieder vom Berg gestiegen, mussten wir uns noch anders belohnen. Wir sind zu Ikea. Erst nur aus Neugier – und ja, es sieht genauso aus wie bei uns – und dann mussten wir auch noch ins Restaurant und uns ein Stück mandeltorte gönnen. Den Asiaten schien es auch zu schmecken, denn es war propevoll und die Teller waren vollgeschlagen mit allerlei zeug. Zudem sind die Preise im Vergleich zu den üblichen Preisen in Hong Kong echt günstig. Da sassen wir also, eingefercht zwischen Chinesen und genossen unseren Café und Kuchen. Ob die wohl dachten, wir wären Schweden?

Danach ging es, mit einem Abstecher durch eine Riesenmall, wieder in die große Stadt.

Montag, der letzte Tag in Hong Kong, wurde genutzt, um noch einmal über die Märkte in Kowloon zu schlendern. Außerdem schien die Sonne und wir habn uns entschieden in den Hong Kong Park zu gehen. Eine Oase inmitten der Hochhäuser. Wirklich schön angelegt mit viel Wasser, Blumen und Vögeln. Dort habe wir das Wetter genossen und die Chinesen bei ihrer Mittagspause beobachtet.  So verging ach dieser Tag schnell und nun ist Dienstag – wir packen gerade unsere Rksäcke, was sich etwas schwierig gestaltet in einem 6m² großen Zimmer, aber auhc das packen wir. User Flug nach Sydney geht heute – hoffentlich trotz Vulkanwolke, aber bis jetzt gibt es hier eine Behinderungen in unsere Richtung.

Wir melden uns dann also aus Sydney wieder!



Macau

20 04 2010

… ein Ausflug in eine andere Welt!

Am Samstag sind wir früh morgens mit der Fähre, ungefähr eine Stunde Fahrt, nach Macau gefahren. Stempel raus aus Hong Kong – Stempel rein nach Macau. Macau war früher portugisisch und das ist noch deutlich zu spüren. Zudem ist es das Las Vegas Chinas und auch das ist unschwer an zahlreichen Casinos zu erkennen. Aber davon haben wir uns nicht beeindrucken lassen – wir haben die Insel per pedes erkundet und uns mal wieder eine Menge angeschaut. Man sollte uns Kilometergeld zahlen, dann wären wir im Moment reich.

Macau ist wirklich sehr schön und etwas beschaulicher als der große Nachbar Hong Kong. Dennoch gibt es auch die Hochhäuser der Superlative sowie der Macau Tower, der wohl zu den 10 größten Türmen weltweit zählt. Neben der portugiesischen Vergangenheit, die sich in Kirchen, kleinen Gassen und Plätzen wiederspiegelt sind auch die chinesen Wurzeln in Tempeln klar zu erkennen. Macau war am Samstag natürlich völlig überlaufen. Mit Tagestouristen aus China, die ihr Glück im Casino versuchen wollten und Reisegruppen aus aller Herrenländer. Aber davon haben wir uns nicht stören lassen und haben uns immer mal wieder Wege gesucht, die ganz einheimisch waren und ohne Gedränge – diesen Trick kennen wir noch aus den Wochen zuvor und so langsam werden wir richtig gut im Tarnen. Wären wir nur nicht weiß, blond und groß – wir würden glatt als Einheimische durchgehen.

Außerdem gibt es in Macau ganz köstliche Kekse und anderes Gebäck, was wohl auch noch ein Überbleibsel der Portugiesen ist. So laufen alle Touris mit RIESENtüren voll mit Keksen rum als wenn es die nächsten Jahre keine mehr geben würde. Einer unserer Theorien war, da es dort sogenannte Hochzeitskekse gab, dass sie alle bald heiraten – aber alle??? Und manche sahen so aus als wenn sie nun wirklich nicht mehr im heiratsfähigen Alter wären. Vielleicht mochten sie die Kekse einfach. Wir haben nur eine klitzekleine Packung gekauft und könnten dies verstehen.

Danach ging es also wieder zurück nach Hong Kong – Stempel raus aus Macau, Stempel rein nach Hong Kong. Unser Pass füllt sich…